Besondere Bäume im Gutspark

Tulpenbäume

Rarität Liriodendron tulipifera - Zwei uralte riesige Tulpenbäume stehen direkt am Spazierweg rund um das Herrenhaus. 1780 schrieb der damalige Besitzer in sein Tagebuch, dass diese Baumsorte gut in den Haseldorfer Park passt. Man kann davon ausgehen, dass die Raritäten um 1780 gepflanzt wurden.

Blüten der Tulpenbäume

200 Jahre alter Feldahorn

Baumgesicht des Feldahorns

Der Feld-Ahorn war der Baum des Jahres 2015. Es handelt sich um einen eher unscheinbaren Baum, der knorrig wächst und relativ klein bleibt. Er erreicht ein Höchstalter von 200 Jahren und in Schleswig-Holstein gibt es nur ganz wenige sehr alte Feld-Ahorn Bäume. Im Haseldorfer Gutspark steht so ein seltenes Exemplar. Sein Alter wird von Fachleuten auf 200 Jahre geschätzt. Er wurde von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung in eine Liste besonderer Bäume aufgenommen. Der Rundweg im Gutspark führt direkt an dem alten Baum vorbei.

Feld-Ahorn - Wuchsform der Äste

Kastanien am Burggraben

Rainer Maria Rilke, der 1902 in Haseldorf Prinz Emil besuchte, beschrieb den Park so: "Der große Park um das Schloß wirkt vor allem durch seine Riesenbäume. Es gibt Linden und Kastanien wie Berge: Bäume mit dunkelroten Blättern (ich weiß nicht, wie sie heißen), die wie Träume sind, und Nadelhölzer, irgendwelcher fremdländischer Art, mit langen zottig hängenden Zweigen, die an das Fell urweltlicher Urtiere erinnern. Und das Blühen all dieser großen, alten Azaleenbüsche und ganz hoher Hänge von Jasmin."
(Zitat aus einem Brief Rilkes am 25.6.1902 aus Haseldorf an Otto Modersohn)

Kastanien wie Berge

Die Äste der uralten Kastanien hängen hinab in den Burggraben. Unter den Kastanien wachsen im Frühling Buschwindröschen und Scharbockskraut.